Vernetze ich mich zu sehr?
Ich denke, nein.
Trotz des Briefs an meine Eltern und auch der Mail, die ich heute bekam in der mir jemand erzählt es würde doch nur noch meine DNS und mein Fingerabdruck im Internet fehlen, find ich nicht, dass das was ich im Internet mache sich irgendwann negativ auf mich auswirken wird.
Ich betreibe einen Blog, ich bin bei Facebook, bei SchülerVZ, bei Twitter, bei Youtube, Flickr und auch Dailybooth. Amazon, Audible und Apple wissen sogar meine Kontonummer und ich helfe ihnen gerne mal aus, wenn sie mal wieder in Geldnöte kommen.
“Das wird dir ganz sicher später mal bei einer Bewerbung schaden.” ganz im Gegenteil! Zwar war ich den meisten Unternehmen zu jung, da ich mich auch außerhalb von Bawü beworben hatte, jedoch fanden es alle sehr lobenswert wie sehr ich mich mit dem Internet doch auskenne und wisst ihr was? Über mich werdet ihr im Internet auch keine schmutzigen Details oder irgendetwas ans Tageslicht fischen können!
Ich bin so wie ich bin und wieso sollte ich mich verstellen? Wieso sollte ich meinen Blog, Facebook oder SchülerVZ Profil privat stellen? Wieso wäre es ratsamer keine Dailybooth Bilder zu machen? Wieso sollte ich nicht der Welt sagen das sie mich gerade wieder ein mal bei Starbucks antreffen könnt oder ich das iPad doch um jeden Preis gerne hätte? Wieso sollte ich nicht Bilder von meinem Urlaub oder mit meinen Freunden auf Flickr mit euch teilen?
Wenn ihr etwas über mich im Internet heraus finden wollt, dann geht das ziemlich schnell. Meine Email Adresse, Telefonnummer und Anschrift sowie tausende Bilder habt ihr innerhalb weniger Sekunden gefunden und dennoch wurde ich nie von verrückten Leuten heim gesucht oder mein Internet Date hat sich als verrückter Spinner heraus gestellt. Denn ich passe sehr wohl auf was ich im Internet treibe und auch außerhalb davon, auch wenn man mir das nicht wirklich ansieht!
Über mein Privat Leben erzähle ich euch teilweise viel, doch nie wenn ich irgendwelche Probleme habe, ich weine niemals auf Twitter rum weil dies oder jenes passiert ist. Ich bespreche Probleme mit Freunden, dafür ist das Internet nicht da.
Ich weiß was ich tu. Ich weiß welche Risiken mein “Internet Leben” mit sich bringen kann, aber ich denke, ich weiß was ich preis geben kann und was ich lieber nicht tun sollte.
Gerade meine Videopodcaste kamen bei meinen potenziellen Arbeitgebern nur positiv an. Sie wussten zumindest das ich mich für das, was ich mache nicht schäme und man mich auch mal mit Kunden telefonieren lassen kann, da sie wissen wie gut ich Leute durch meine gute Laune anstecken kann, wie gut ich Leute von den Sachen von denen ich überzeugt bin überzeugen kann und wie wenig angst ich habe so etwas zu tun ;)!


















